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Macht der Standort FRANKEN Sinn? Oder ist das ökologischer und ökonomischer Wildwuchs?

Windgeschwindigkeiten, Anlagenhöhe & Effizienz in Relation



Die Karte zeigt mit den ROTEN Bereichen windstarke Gebiete, je grüner, desto weniger Wind bläst im Jahresschnitt. Ja, suchen Sie ruhig die Region der "Hersbrucker Schweiz" - GRÜNER geht´s nicht!

Aber - je weniger Wind im Schnitt bläst, desto HÖHER und mit mehr Spannweite müssen Anlagen gebaut werden, um überhaupt noch ausreichend Energie absorbieren zu können. Im Schnitt lag die Nabenhöhe im Norden 2012 bei nur ca.81m, während man in Bayern schon 65% an Höhe drauflegen musste (ca.134m). Das Prinzip funktioniert nur leider nicht proportional (sondern expotentiell) - d.h.: man kann nicht durch höhere Anlagen im Süden genauso viel Energie erzeugen wie durch niedrige im Norden! Sondern nur eben "geringfügig mehr - als wenig"!


Die Konsequenz für WK83 und WK 84:

.. höhere Windräder - höhere Kosten - höheres Risiko - weniger Effizienz - Materialeinsatz /Ausbeute geringer - Ökobilanz deutlich schlechter - Natureingriffe unverhältnismässig - Standort zu Überdenken!? Die Standortwahl zur Windenergiegewinnung ist ganz entscheidend. 10 % weniger Wind bedeutet 30 % weniger Ertrag. Wir gehen davon aus, dass aufgrund der geringen Windhöffigkeit der Standorte, die geplanten Anlagen nur zu etwa 12 % ausgelastet wären.

„... daß man sich dabei ganz leicht verkalkulieren kann, weil die Natur eben nicht berechenbar ist, zeigt das Beispiel der Stadt Erlangen (FILM ansehen !) ..." * Quelle TV Touring 25. September 2013